Process-Intelligence
Die flexible Powitec Technologie kann für viele komplexe
Optimierungsaufgabe eingesetzt werden. Folgende Voraussetzungen sollten
gegeben sein:
- Hinreichende Komplexität des Prozesses
- Ausreichende Menge an Aktorik und Sensorik
- Investitionsintensiver Prozess mit der Option durch optimierte
Regelung zusätzliche Erträge zu erwirtschaften
- Entsprechende Anzahl von Anlagen welche die Produkt-Entwicklung
tragen können

Die Powitec Technologie kommt derzeit in folgenden weiteren Segmenten
zum Einsatz:
- Windkrafträder - optimierte Instandhaltung von Getrieben
- Optimierung der Sorbens-Eindüsmenge in Rauchgasreinigungsanlagen
- Vergleichmäßigung und Produktionserhöhung in chemischen Reaktoren
- NOx Reduktion
in Thermischen Abfallbehandlungsanlagen
- Output-Optimerung bei Sortierungsaufgaben
- Vergleichmäßigter
Betrieb von Sondermüllverbrennungsanlagen
- Petrochemie
- Mahl-Prozesse
PiT
Process Intelligence bietet Prozessgüteüberwachung(PGÜ)
durch adaptive, neuronale Systeme. In den meisten Fällen
bedeutet PGÜ "nur" den Einbau von zusätzlicher Überwachungs- und
Messtechnik; die Ergebnisse daraus müssen meist manuell ausgewertet und
interpretiert
werden. Das Powitec-System benutzt diese und alle Prozessinformationen
zur
Berechnung, Führung und Optimierung des Gesamtprozesses.
Produktionsprozessdaten werden
on-line analysiert und verdichtet. Die systematische Analyse durch
statistische
und prozedurale Methoden liefert Informationen und Auswertungen. Durch
drill-down, ausgehend von einer Performance-Zahl (Score) werden
Ergebnisse und
deren Ursachen aufgedeckt. Die ingenieurmäßige Beurteilung von Anlagen
und
deren Komponenten führt zur Aufdeckung neuer Optimierungspotentiale.
Resultate sind
z. B.:
-
Ein
Performance-Index für jede Produktionslinie
-
Prioritäts-abhängiges Gesamtergebnis
-
Signifikante
Korrelationen
-
Neue
Optimierungspotentiale
Powitec
Process
Intelligence Methoden
Korrelationskoeffizienten: Einfache lineare Korrelationsanalyse zwischen jeweils 2 Größen
Kreuzkorrelationsfunktion: Korrelation
zweier Größen zur Bestimmung zeitlicher Zusammenhänge wie Totzeiten,
Periodizität, usw.
Multidimensionale
Regression:
Lineares mehrdimensionales Modell eines Prozesses mit mehreren
Eingangs-
und Ausgangsgrößen
Neuronale Netzwerke:
Nichtlineares mehrdimensionales Modell eines
Prozesses mit mehreren Eingangs- und Ausgangsgrößen
Probabilistische
Modelle:
Modellierung eines Prozesses mit mehreren Eingangs- und
Ausgangsgrößen
durch
Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen zur
expliziten Abbildung von Rauschen, Messungenauigkeiten und
Prozessmehrdeutigkeiten.
Informationstheoretische
Merkmalsselektion:
Berechnung des gegenseitigen
Informationsgehaltes
zwischen mehreren Größen zur Erstellung eines minimalen aber maximal
informativen Merkmalssatzes
Informationstheoretische
Merkmalextraktion:
Extraktion maximal informativer
niedrigdimensionaler Merkmale aus hochdimensionalen Daten
Benchmarking:
Benchmarking von
Prozessanlagen, um durch
zielgerichtete Vergleiche unter mehreren Anlagen das jeweils beste als
Referenz
zur Leistungsoptimierung herauszufinden. Durch Vergleich werden bessere
Methoden und Praktiken (Best Practices) identifiziert, auf die
prozessindividuelle Situation angepasst und implementiert.
Clustering:
Strukturentdeckendes, multivariantes
Analyseverfahren zur
Ermittlung von Gruppen (Clustern) von Prozessen oder Prozessbereichen,
deren
Eigenschaften Ähnlichkeiten aufweisen.
Merkmalsextraktion,
-selektion und –reporting::
Durch permanente on-line
Extraktion von Prozessmerkmalen und Selektion signifikanter Daten
eröffnen sich
mit automatisierten On-line-Reports neue
Prozesseinsichten
Scoring:
Analytisch
statistisches Verfahren um Resultate
unterschiedlicher Prozessanlagen (Kessel, Reaktor …) trotz
unterschiedlicher
Fahrweisen, Voraussetzungen und multipler Prioritäten (Kosten, Output,
Emission, Lebensdauer…), vergleichbar machen zu können.
- Durch Festlegung objektiver Bewertungspunkte (OWP)
für
jedes Prozessergebnis werden Resultate vergleichbar.
- Festlegung individueller Prioritäten (Gewichte)
für jedes
Resultat/Ziel.
- Multiplikation des Gewichts mit den Bewertungspunkten ergibt den
individuellen
Nutzen der jeweils aktuellen Zielerreichung.
- Durch
einen einzigen Index (vergleichbar z.
B. mit dem DAX-Index) wird die aktuelle Fahrweise der Anlage (oder
einer
Anlagengruppe) angezeigt und ist somit vergleichbar.
Einsatz mobiler
Analyse-Sensoren
Powitec bietet im Rahmen
des
Sensorgestützen Data Mining als
Bestandteil der
PiT Process
Intelligence mobile, temporär einzusetzende, Sensoren an.
Optische Sensoren generieren neue Informationen
aus dem Kernprozess
thermischer Anlagen (z. B. Kraftwerkskessel, Wirbelschicht,
Rostfeuerung, Industrieöfen,
chemische Reaktoren …) an. Durch speziell entwickelte, gekühlte
optische
Sensoren können bis zu 3600 digitale Bilder pro
Sekunde
aus dem thermischen Prozess generiert
werden. Mit Hilfe spezieller patentierter Bildverarbeitungs-Werkzeuge
werden
Bilder dargestellt und dann auf
zeitliche
und räumliche Veränderung untersucht sowie mit den weiteren
Prozessdaten
korreliert
.
Akustische Sensoren mit Magnetfixierung generieren an signifikanten
Stellen neue Daten. Diese werden durch Informationsverdichtungs- und
–Analyse-Instrumente
statistisch ausgewertet und mit weiteren Prozessdaten korreliert. So
können z.
B. reproduzierbare Trends, Verschlackungsursachen, Anlagendrift oder
Prozessergebnisse
wie z. B. der Ausmahlgrad analysiert werden.
Bitte sprechen Sie uns an:
Powitec
Intelligent Technologies GmbH
Im Teelbruch 134b, 45219 Essen, Germany
www.powitec.de,
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Tel: +49.2054.937 62-0